Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Gesellschaftliche Organisation von Kinderschutz - Wissen, Traditionen, Potentiale

Programm

Freitag, 26.04.2013

12.00 - 12.15 Eröffnung und Begrüßung durch den Rektor
der Bergischen Universität Wuppertal

12.15 - 13.00 Projektvorstellung SKIPPI
Doris Bühler-Niederberger / Lars Alberth / Steffen Eisentraut

13.00 - 14.00 Mittagsimbiss

14.00 - 16.00 Block Ia: Wissensbestände in Sozialpolitiken
Ilona Ostner / Johanna Mierendorff
Regine Derr
Hannele Forsberg
Kommentar: Birgit Bütow

16.00 - 16.30 Kaffeepause

16.30 - 18.30 Block Ib: Wissen und Praktiken in Organisationen
Timo Ackermann
Marion Pomey
Kommentar: Doris Bühler-Niederberger

20.00 Abendessen

 

Samstag, den 27.04.2013


9.30 - 11.30 Block IIa: Wissenspotenziale und ihre Organsierbarkeit – interdisziplinäre Beiträge
Elisabeth Helming
Ernst-Uwe Küster / Alexandra Sann
Kommentar: Peter Zimmermann

11.30 -12.30 Mittagspause

12.30 - 14.30 Block IIb: Wissenspotenziale und ihre Organisierbarkeit – Datenbanken und ihr Potenzial
Heinz Kindler
Jens PothmannKommentar: Pascal Bastian

15.00 Abschlussdiskussion
Abschlusskommentar und Moderation:
Rita Braches-Chyrek

 

Programm als PDF

Kontakt

Bergische Universität Wuppertal

Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger

Fachbereich G - Bildungs- und Sozialwissenschaften

Soziologie der Familie, der Jugend und der Erziehung

Gaußstr. 20

42119 Wuppertal

Tel. 0202 439 2283

buehler{at}uni-wuppertal.de

 

Projektbüro Wuppertal

Lars Alberth

Steffen Eisentraut

Tel. 0202 439 2169

alberth{at}uni-wuppertal.de

eisentraut@uni-wuppertal.de

 

Universität Kassel

Prof. Dr. Ingo Bode

Fachbereich 1 - Humanwissenschaften

Institut für Sozialwesen

Sozialpolitik mit dem Schwerpunkt organisationale und gesellschaftliche Grundlagen

Arnold-Bode-Straße 10

34127 Kassel

Tel.: 0561 804 2923

ibode{at}uni-kassel.de

 

Projektbüro Kassel

Hannu Turba

Tel.: 0561 804 2922

h.turba{at}uni-kassel.de

Sozialsystem, Kindeswohlgefährdung und Prozesse professioneller Interventionen (SKIPPI)

Die Vermeidung von Kindeswohlgefährdungen in der privaten Lebenswelt bildet seit Längerem ein Topos der Medienberichterstattung bzw. der öffentlichen Debatte zu Möglichkeiten und Grenzen wohlfahrtsstaatlicher sowie sozialprofessioneller Interventionen. Allerdings leidet diese Debatte unter einer dreifachen Engführung: Sie richtet sich einseitig auf (angebliche) Defizite bei bestimmten – mit begrenzten Ressourcen ausgestatteten – öffentlichen Instanzen, übersieht die enorme Komplexität der (in diesem Feld unumgänglichen) Koordination artverschiedener Akteuren bzw. Instanzen und zeigt sich gegenüber der spezifischen Problematik einer Intervention in die familiäre Privatsphäre relativ unsensibel. Das Projekt SKIPPI (Sozialsystem, Kindeswohlgefährdung und Prozesse professioneller Interventionen) versteht sich als grundlagenorientiertes empirisches Forschungsvorhaben, das diese Engführung in einem Dreischritt aus sozialpolitischer Institutionenanalyse, Organisations- bzw. Pro-fessionsbeobachtung und individuumsbezogener Fallrekonstruktion überwinden und so bestehende Barrieren bei der Vermeidung von Kindeswohlgefährdung soziologisch durchleuchten will. Es adres-siert dabei sämtliche beruflich bzw. im Kontext spezialisierter Organisationen mit der Problemlage befassten Akteure auf der Ebene ausgewählter lokaler Settings. Im Hinblick auf die Praxis sollen so bessere Voraussetzungen für erfolgreiche Interventionsstrategien geschaffen werden.